Konzept
Bauernhofkindergarten
Stand
Juni 2003
1.1
Idee
1.2
Bauernhof als "Immun-Trainingslager"
1.3 Bauernhof und die kindliche Entwicklung
1.4 Kinder und Tiere
1.6
Grundgedanken zur Integration
2.3
Integration
von autistischen und wahrnehmungsgestörten Kindern
2.4
Umsetzung des Konzeptes im Tagesablauf der Kinder
2.5
Bildungsarbeit
4.1
Rahmenbedingungen/Kapazität/
Personal
4.2
Lage/Größe/Räumlichkeiten
4.3
Ausstattung
4.4
Öffnungszeiten/Tagesablauf
4.5
Ernährung
4.6
Zusammenarbeit
mit Fachleuten
4.7
Qualitätssicherung
V.
Träger
VI.1
Kontakt
I.
Grundgedanken
1.1
Idee
Kindergarten
soll ein Ort zum Spielen, toben, lernen und gemeinsam leben sein. Hier erfolgt
Bildung, Erziehung und Betreuung. Kinder kommen als Persönlichkeiten
mit all ihren Ideen, Eigenheiten, Potentialen und Bedürfnissen, aber
mitunter auch mit Handicaps und Erfahrungsdefiziten. Die Situation einiger
Kinder in der Großstadt ist von einem technisierten Leben, einer Ernährung
aus der Tiefkühltruhe und dem Tetrapack als auch einer Abstinenz vom
naturnahen Raum, geprägt. Ackerbau und Viehzucht gerade in Zeiten von
BSE, Maul und Klauenseuche und Massentierhaltung werden größtenteils
nur noch durch die Medien wahrgenommen. Wenn das Bild des Kindes von der Landwirtschaft
leider nur durch das Hörensagen wahrgenommen wird und wenn dies in den
Medien durch eben solche Negativmeldungen geprägt ist, der generelle
Bezug jedoch kaum vorhanden ist, ist es an der Zeit, dem entgegenzuwirken.
Einige Eltern tun dies, indem Sie mit ihren Kindern Ausflüge in den ländlichen
Raum unternehmen oder bewusst mit Ihren Kindern den Bauernhof als Urlaubsort
wählen. Wir wollen dieses Prinzip umkehren und ein Stück des ländlichen
Raumes dahin bringen, wo es verloren ging.
Nun ist die Idee, einen Bauernhofkindergarten nicht im Umland der Großstadt,
sondern in Leipzig anzusiedeln und damit dem Kind die Möglichkeit zu
eröffnen, wieder sich ein Stück der Natur und deren Kreislauf zu
erschließen. Mit dem Gut Mölkau haben wir einen idealen Standort
und mit dem Betreiber Herrn Moddemann einen guten Partner gefunden.
1.2
Bauernhof als Immun Trainingslager
Die
sogenannte "Hygiene-Hypothese" besagt, dass Kinder für die
gesunde Heranreifung ihres Immunsystems vor allem im Kleinkindalter die Auseinandersetzungen
mit Keimen brauchen, um in späteren Jahren abnorme
Reaktionen auf die Umwelt- Allergien, zu vermeiden. Diese These untermauert
eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Das kindliche Immunsystem braucht zur gesunden Heranreifung "Trainingspartner",
die auf dem Bauernhof in idealer Weise vorhanden sind. Der moderne
Lebensstil mit einer mitunter keimfreien, quasi sterilen Umgebung bietet den
Kindern nicht mehr die so dringend benötigten "Immun-Trainingspartner".
Deshalb sind die Allergie-Raten in den wohlhabenden Industrieländern
um ein Mehrfaches höher als in den armen Entwicklungsländern.
1.3
Bauernhof und kindliche Entwicklung
Um solche Defizite gar nicht erst entstehen zu lassen oder ihnen entgegenzuwirken,
wollen wir gemeinsam mit den Eltern genau an dieser Stelle ansetzen.
Tiere sind dazu u.a. die idealen Partner. Sie erleichtern dem Kind, sich seiner
Umwelt zu öffnen, soziale Bindungen einzugehen und Verantwortung gegenüber
sich selbst, dem Tier und der Natur zu übernehmen.
1.4
Kinder und Tiere
Viele Kinder haben großes Interesse an Tieren. Wer kennt nicht die Wünsche von Kindern nach einem Kaninchen oder einem Hamster? Wer wollte nicht als Kind reiten oder einen Zoo besuchen? Wer möchte nicht wissen, wie die kleinen Vögel leben, wo sie her kommen und wo sie hinziehen?
Tiere zeigen Kindern, wie vielfältig die Natur ist. Man kann Tiere beobachten, Haustiere auch streicheln, mit ihnen spielen, man kann ihr Freund sein. Tiere können unser Leben mitgestalten und beeinflussen. Tierkontakt eröffnet Kindern die Möglichkeit zu lernen und die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Nach unserer Erfahrung nehmen wir an, dass Kinder, die im engen Tierkontakt stehen, die die Bedürfnisse von Tieren wahrnehmen und respektieren, oft umgänglicher sind und seltener zu depressivem oder aggressivem Verhalten als Gleichaltrige ohne Kontakt zu Tieren neigen. Sie können in der Regel besser auf ihre Mitmenschen eingehen, und sind selbstbewusster und toleranter, entwickeln mehr Lebensfreude und Selbstvertrauen. Kinder mit oder ohne Beeinträchtigungen haben, neben den ihnen vertrauten Bezugspersonen, die Möglichkeit in Tieren ihre Freunde sehen, Beziehungen zu ihnen aufzubauen und Erfahrungen für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sammeln. Wer einen vierbeinigen Freund streichelt, der bringt seinen Puls zur Ruhe und baut Stress ab. Behinderte Kinder können erleben, dass das Tier keinen Unterscheid zwischen ihnen und dem nichtbehinderten Kind macht - eine Erfahrung, die sie mit ihren Mitmenschen leider nicht immer erleben.
Die
Kontaktaufnahme zum Haustier findet insbesondere bei kleinen Kindern über
die Berührung oder das Füttern statt und nicht in erster Linie über
Worte.
Der Umgang mit Tieren fördert das Erlernen und Anwenden von nonverbaler
Kommunikation. Diese wird in der modernen Gesellschaft zu wenig berücksichtigt
und kaum bewusst entwickelt oder gefördert. Für das menschliche
Sozialverhalten spielt aber die Kommunikation im sogenannten nonverbalen Bereich
eine bedeutende Rolle. Die nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik, Stimmfarbe,
Blickverhalten, etc.) hält uns einen Zugang zu einer anderen, tieferen
Schicht unserer Existenz offen. Worte (verbale Kommunikation) sind für
den Austausch von Informationen bedeutend. Um aber etwas zu empfinden, Interesse
oder Abneigung zu zeigen, oder die Stimmung und Befindlichkeit des Gegenübers
wahrzunehmen, ist das Erkennen und Deuten der nonverbalen Kommunikation wichtig.
1.5
Tiere als Freunde und Cotherapeuten
Die Tatsache, dass das Zusammenleben mit Tieren eine Vielzahl positiver Effekte für die psychische und physische Gesundheit des Menschen mit sich bringt, spricht dafür, Tiere auch als Therapeuten einzusetzen.
Schon
seit Jahren werden Tiere gezielt in die Therapie einbezogen. Tiere als "Cotherapeuten"
helfen bei der Behandlung von verhaltensauffälligen, körperlich
und geistig behinderten Kindern, bei Sprach- und Bewegungsstörungen,
bei Autismus, in der Rehabilitation nach Unfällen und bei Depressionen.
Sozial ängstliche Kinder lernen im Umgang mit dem Tier, ihre Bedürfnisse
zu artikulieren. Sie entwickeln Vertrauen.
Das Tier wird in der psychologischen Therapie zu einem Mittler zwischen Therapeut
und Kind. Wenn ein Kind beispielsweise traumatische Erfahrungen mit seiner
Umwelt gemacht hat und sich daraufhin in sich selbst zurück zieht, kommuniziert
es möglicherweise mit einem Tier auf einer ganz anderen Ebene als mit
Bezugspersonen.
Ein Hund z.B. zeigt offen seine Freude, kommt auf den kleinen Menschen zu
und lässt sich streicheln. Auch nervöse, labile Kinder mit Kontaktschwächen
können mit Hilfe von Tieren ausgeglichener werden.
Allgemein
bekannt ist der Einsatz von Pferden zur Therapie. Die positive Wirkung der
Pferde auf das reitenden Kind beruht u.a. auf einer Schulung des Gleichgewichts,
einem Aufbau der Konzentrationsfähigkeit und dem Fließen von Körperwärme
in einem Bewegungsdialog zwischen Mensch und Tier. Der Körperkontakt
wirkt auf Kinder, und auch auf Erwachsene, beruhigend und entspannend. Bei
der Schulung und Weiterentwicklung der großen (Grobmotorik) und kleineren
Bewegungsabläufe (Feinmotorik) sowie der besseren Koordination des gesamten
Körpers - gibt das Reiten eine große Hilfe.
Der Bauerhofkindergarten soll eine Einrichtung sein, in der Kinder mit Beeinträchtigungen willkommen sind und gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern spielen, lernen und leben. Das Stichwort lautet Integration. Dies bedeutet im herkömmlichen Sinne Eingliederung/ Einbeziehung eines Menschen mit besonderen Merkmalen in eine Gruppe von Menschen, die "normal" sind. Aber, hat nicht jeder Mensch besondere Merkmale? Hat nicht jeder seine eigene Art? Ist nicht jeder eigenartig?
Kinder
lernen besonders gut voneinander. Sie machen in der Gruppe Erfahrungen, die
ihnen allein oder im Umgang mit Erwachsenen fehlen würden. Unser Projekt
soll Kindern mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit geben, sich
zusammen mit Gleichaltrigen zu entwickeln, mit und von anderen zu lernen.
Ebenso können durch Integration auch Kinder ohne besondere Beeinträchtigungen
Erfahrungen sammeln. Sie können beobachten und begreifen, was es bedeutet,
die eine oder andere Beeinträchtigung zu haben und so kann verhindert
werden, dass sie Berührungsängste aufbauen.
Der
Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Integration von Kindern mit Autismus,
autistischen Zügen und anderen Wahrnehmungsstörungen. Wir wollen
versuchen, für diese Kinder eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich
ihren Möglichkeiten entsprechend entwickeln können und dabei Teil
einer Gemeinschaft sind.
2.1
Der Bauernhofkindergarten ist offen für alle Kulturen und Konfessionen
2.1
Alltag im Bauernhofkindergarten
- Woher kommt der Samen und wie vermehren sich Pflanzen
- Wann ist der richtige Zeitpunkt zum säen und ernten.
- Wie viel Licht oder Schatten braucht die Frucht um zu gedeihen.
- Wieso wächst die Pflanze so kümmerlich, wenn ich Sie zu wenig
wässere oder
verfault, weil die Wassergabe zu reichlich war.
Dies sind alles Fragen, die wir im Experiment mit den Kindern auf einen eigenen
Feld nachvollziehen können. Und wir werden die Räumlichkeiten der
Ökostation auf dem Gut nutzen, um aus dem eigenen angebauten und geernteten
Getreide nach dem mahlen, Brot zu backen.
Unser Kindergarten wird die Verantwortung über eine Gruppe Schweine haben.
So lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen. Sie werden die Erfahrung
machen, dass die Tiere von ihnen abhängig sind, wenn es z.B. um Hunger
und Durst geht. Aber Sie werden auch lernen müssen, dass das schlachten
auch zum Leben auf einem Bauernhof gehört.
Jedes Tier braucht Zuneigung und Pflege. Es gibt Strukturen im Tagesablauf
des Bauernhofkindergartens, die uns die Tiere vorgeben. Dazu gehört u.a.
das Füttern der Tiere und das ausmisten.
2.2
Pädagogisches Anliegen und Leitbild
Unser
pädagogisches Leitbild geht aus von der Grundannahme, dass Kinder eigenständige
Persönlichkeiten sind, die schon Potentiale verschiedenster Art mitbringen.
Wir haben die Aufgabe ihren Weg zu begleiten, sie zu fordern und zu fördern
und wie kleine Pflanzen gut zu pflegen. Maria Montessori prägte den Satz
" Hilf mir es selbst zu tun." An diesem Arbeitsaufrag wollen wir
unser Konzept anlehnen. Viele Fragen stecken in den Kindern. Sie bemerken
oft die kleinsten Veränderungen, hinterfragen diese, manchmal auch erst
Wochen später. So etwa: Warum sind Tiere nach der Geburt erst klein und
hilflos und müssen erst heranwachsen, bevor sie uns Eier legen oder Milch
geben können? Warum ist der Frühling bunt, duftend, voller Leben
und Bewegung und der Winter dagegen still, starr, arm an Farben und Gerüchen.
Es ist wichtig, die Kinder zum Beobachten und Fragen stellen anzuregen und diese Fragen beantworten zu können, aber auch den Kindern zu vermitteln, wie sie die Antworten auf ihre Fragen selbst finden können. Kinder lernen ganzheitlich, d.h. mit allen Sinnen und werden so erst vertraut mit den Dingen. Täglich erleben sie einen sorgsamen und liebevollen Umgang mit der Natur und übernehmen dieses Verhalten ganz selbstverständlich. Sie beobachten wie einmalig, schön und auch verletzbar sie ist.
Das,
was Kinder lieben, nehmen sie in Schutz und sorgen sich darum.
In unserer zivilisierten Welt, die sich oft schon so weit von der Natur entfernt
hat, ist für Kinder das Kennenlernen des natürlichen Kreislaufs
des Lebens besonders wichtig. Denn durch die Anwesenheit eines Tieres, dessen
Lebenserwartung in der Regel kürzer als die des Menschen ist, wird das
Kind für den Umgang mit Schmerz, Leid und den Tod sensibilisiert. Das
Kind erfährt die Endlichkeit des Lebens. Es leidet mit seinem Tierfreund,
wenn dieser krank oder verletzt ist. Wenn das Tier stirbt, lernt das Kind
von einem Lebewesen Abschied zu nehmen und es loszulassen.
Das Kind lernt Vertrauen zu einem Lebewesen aufzubauen. Durch Pflege, Fütterung und den täglichen Umgang mit Tieren übernimmt das Kind Verantwortung. Dies stärkt das Selbstwertgefühl und schafft Selbstvertrauen. Tiere haben ein feines Gespür für die seelischen Nöte und körperlichen Leiden großer und kleiner Zweibeiner: Richtig eingesetzt, wirken sie oft Wunder.
All
diese Erfahrungen sollen auch behinderten Kindern ermöglicht werden.
Folgender Grundsatz liegt unserer Arbeit zu Grunde. Eine Behinderung ist ein
natürlicher Teil menschlicher Erfahrung und schränkt in keiner Weise
das Recht des Einzelnen ein, unabhängig zu leben, über sich selbst
und sein Leben zu bestimmen, Wahlmöglichkeiten zu haben, zur Gesellschaft
beizutragen, berufliche Karrieren zu verfolgen und volle Integration in das
wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Leben der Gesellschaft
zu genießen.
Der in den letzten Jahren sich abzeichnende Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe
spiegelt sich auch im Benachteiligungsverbot des Grundgesetzes wider.
Dort heißt es:
"Niemand darf aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden".
Menschen mit frühkindlichem Autismus sind aufgrund ihrer Behinderung
von Benachteiligung nicht nur bedroht, sondern auch besonders betroffen. Da
jedoch das Grundgesetz auch für sie gilt, müssen neue Unterstützungsformen
entwickelt werden, die ihr Recht auf gleichberechtigte Teilnahme am Leben
in der Gemeinschaft auch real ermöglichen. Für autistische Kinder
bedeutet dies auch, dass ihnen der Besuch einer integrativen Einrichtung entsprechend
dem Ausprägungsgrad ihrer Behinderung ermöglicht wird.
Aber auch gesunde Kinder profitieren von der Integration. Sind sie doch alle
in erster Linie Kinder und lernen so, dass nicht unbedingt wichtig ist alles
am besten zu können. Menschen sind verschieden und haben unterschiedliche
Talente und Stärken und jeder braucht in anderen Bereichen Hilfe und
Unterstützung. So kann Behinderung ebenso wie verschiedene Hautfarben
als Teil der bunten Welt erlebt werden.
2.3
Integration von autistischen und wahrnehmungsgestörten Kindern
Das
Konzept sieht vor autistische und wahrnehmungsgestörte Kinder in die
Kindergruppen zu integrieren. Das heißt wir werden in zwei unserer drei
Gruppen
1-2 autistische Kinder pro Gruppe aufnehmen. Um sich über die speziellen
Anforderungen an eine derartige Integrationseinrichtung klar zu werden ist
es nötig sich mit dem Störungsbild intensiv auseinander zu setzen.
Autistische
Störungen (Autistisches Syndrom, Asperger Syndrom, Kanner Syndrom, Frühkindlicher
Autismus) sind gekennzeichnet durch tiefgreifende Beeinträchtigungen
der Entwicklung, die bereits im Kindesalter beginnen und in deren Zentrum
schwere Störungen der Interaktion in Kommunikation und Kontaktaufnahme
stehen. Hinzu kommen zahlreiche Verhaltensauffälligkeiten, die besonders
für die Eltern im alltäglichen Umgang mit ihren Kindern sehr belastend
sind.
Die Störung tritt bei Jungen drei bis viermal häufiger auf als bei
Mädchen.
In der Regel gibt es keine vorangehende Periode einer eindeutig unauffälligen
Entwicklung, wenn es jedoch eine solche gibt, dann nicht über das 3.
Lebensjahr hinaus.
In
jedem Fall finden sich:
- Qualitative Beeinträchtigungen in den sozialen Interaktionen
- und in der Kommunikation allgemein.
- Charakteristische Störung durch eingeschränkte, sich wiederholende
und
stereotype Verhaltensmuster, Interesse und Aktivitäten
Neben diesen spezifischen diagnostischen Merkmalen zeigen Kinder mit Autismus oft auch eine Reihe anderer, unspezifischer Probleme wie Befürchtungen, Phobien, Schlaf- und Essstörungen, Wutausbrüche sowie Aggressionen gegen sich selbst und andere. Die meisten Menschen mit Autismus lassen Spontaneität, Initiative und Kreativität in der Organisation ihrer Freizeit vermissen und haben Schwierigkeiten bei der Arbeit Konzepte zur Entscheidungsfindung anzuwenden. Im Rahmen autistischer Störungen kann jedes Intelligenzniveau vorkommen, man geht jedoch davon aus, dass zwei Drittel auch geistig behindert sind.
Schwierigkeiten bei autistischen Kindern sollen mit einem "facettenreichen pädagogisch-therapeutischen Angebot" begegnet werden. Die Kinder sollen motiviert werden. Dabei kommt es nicht auf die Fülle des Angebotes an, sondern auf die therapeutisch angemessenen. Der Entwicklungsstand und die Besonderheiten des jeweiligen autistischen Kindes sind dabei zu berücksichtigen. Anzustreben ist, daß möglichst viele autistische Kinder an integrativen Maßnahmen teilnehmen, da durch das gemeinsame Lernen mit nichtautistischen Kindern soziale Anregungen und Entwicklungsanreize im sozialen und emotionalen Bereich gegeben sind. Ohne entsprechende Integrationsmaßnahmen müssen auch gut begabte autistische Kinder später häufig Sonderschulen besuchen, schwächer begabte werden aufgrund autismusspezifischer Symptome gelegentlich auch aus Sonderschulen ausgeschult (Heimunterbringung oder Betreuung durch die Eltern).
Gerade
für autistische Kinder ist nach unserer Erfahrung Tierkontakt ein wesentliches
Kriterium zur besseren Integration in eine Gruppe. Sie können mit den
Tieren kommunizieren ohne durch ihre Spracheinschränkung gehandicapt
zu sein. Vertrauen entsteht und von Tieren werden mitunter Berührungen
zugelassen die von Menschen nicht geduldet werden. Die autistischen Kinder
lernen wie sanft eine Berührung sein muss, damit sie vom Tier als wohltuend
erlebt wird. Manchmal schafft es die Nähe und Vertrautheit eines vierbeinigen
Gefährten, die Isolation zu durchbrechen. In der Delfin-, Reit- und Hundetherapie
werden diese Erfahrungen mit autistischen Kindern bereits genutzt. Ein Bauernhofkindergarten
mit Tierkontakt, intensiver Einzelförderung in der Gruppe und speziell
ausgebildeten MitarbeiterInnen scheint uns für die Integration von Kindern
mit Autismus bestens geeignet
2.4
Umsetzung des Konzeptes im Tagesablauf der Kinder
Im
Bauerhofkindergarten sollen die alltäglichen Bedürfnisse der Kinder
und die der Tiere den gemeinsamen Tagesablauf bestimmen. Schon der Morgen
beginnt gemeinsam. Kommen die Kinder in den Kindergarten, warten die Tiere
schon auf ihre erste Fütterung. Sind wir mit dem Futtergeben fertig,
nutzen wir die Mahlzeit der Tiere für das Entmisten und neu Einstreuen
der Buchten. Nach getaner Arbeit, schmeckt das Frühstück noch einmal
so gut. Im Tagesablauf bleibt genug Raum, um das Verhalten der Tiere, ihren
Umgang miteinander und ihre Reaktion auf Menschen zu beobachten. Durch das
Verteilen von Aufgaben können alle Kinder eine feste Rolle im Tagesablauf
der Tiere bekommen. Sie helfen mit, die Tiere zu füttern, zu pflegen
und deren Ställe zu reinigen. So wird das Tier nicht nur als Streicheltier
betrachtet, sondern als pflegebedürftiges Wesen wahrgenommen.
Je nach Jahreszeit wird es verschiedene Aktivitäten auf dem Bauernhof
geben. In der warmen Jahreszeit beispielsweise können die Hasen in einem
freien Gehege auf der Wiese gehalten werden, im Winter müssen so manche
Tiere einen besonderen Schutz vor der Kälte bekommen. So lernen die Kinder,
sich auf verschiedene Bedürfnisse einzustellen und mit unterschiedlichen
Gegebenheiten umzugehen.
Auf diese Art und Weise wird es möglich sein, dass sich Freundschaften
zwischen Tieren und Kindern entwickeln und dass die Kinder lernen, verantwortungsvoll
mit der Natur umzugehen.
2.5
Bildungsarbeit
Kinder
wollen die Welt mit all ihren Sinnen erfahren, verstehen und gestalten. Sie
sind stetig auf Entdeckungsreise ihr Wissensdurst ist unerschöpflich. Dies
kann die Erzieherin bewusst unterstützen und dem Kind helfend zur Hand gehen.
So ist z.B. die Sprachentwicklung des Kindes eng verknüpft mit seiner emotionalen
und geistigen Entwicklung. Die Erzieherin kann dies fördern, indem Sie Sprechanlässe
schafft (so sie z.B. Bilderbücher zeigt), bei einem Puppenspiel die Kinder
in die Handlung mit einbezieht, Lieder singt oder Reime spricht.
Die Kinder erfassen Sinneszusammenhänge am besten an der realen Lebenssituation. Wir geben in Form von Projekten
Anstöße die Welt durch Logik zu begreifen. Was kann man alles mit Farben erlernen.
Wie erlernt das Kind Farbe. In einer ersten Phase werden den Farben Berufe
zugeordnet (z.B. Rot für Feuerwehr, grün der Polizist, Schwarz der Schornsteinfeger,
Weiß der Koch) in Phase zwei suchen wir uns Bezugspunkte in der Natur. In
einem anderen Projekt nehmen wir uns die Farben als Anknüpfungspunkt und beginnen
mit Verkehrserziehung. In einem späterem Projekt ist der Anknüpfungspunkt
die Ampel und wir schauen, wo ist Oben, Unten was ist die Mitte. Und wir sehen
Links das Schwarze Auto und Rechts das Blaue. Weitere Projekte schließen sich
an. So z.B. was ist Hinten und Vorn, Klein und Groß die Beobachtungsgabe der
Kinder wird geschult.
Ein anderes wichtiges Thema ist neben der geistigen
Arbeit Bewegungsaktivitäten anzuregen und die Grob- und Feinmotorik zu schulen.
Hier bieten wir Bewegungsspiele, musische Bewegung, Sport und handwerkliche
Fertigkeiten (z.B. Tonarbeiten, kreatives Basteln, Holzwerkstatt) für die
Kinder an. Für unsere Großen bieten wir einen Schulanfängertreff an, bei dem
regelmäßig Bildungsangebote und Projekte speziell zur Schulvorbereitung angeboten
werden.
Selbstverständlich ist uns ein zurückgreifen
auf externe Partner, die unsere Bildungsarbeit unterstützen können, so z.B.
eine Grundschule, Museen, Verkehrspolizei aber auch der Zahnarzt und die Zusammenarbeit mit einem Altenheim sind uns wichtig.
2.6
Elternarbeit
Im
Vorfeld eines Vertragsabschlusses erfolgt ein intensives Gespräch mit
den Eltern, um Kenntnisse vom bisherigen Leben des Kindes (z.B. bisherige
Krankheiten und auffällige Krankheitszeichen), seine Gewohnheiten (z.B.
Schlaf- und Ernährungsgewohnheiten) und seine Besonderheiten zu gewinnen
(z.B. familiäre Situation - Geschwister, Elternteile und deren Familie).
Wir
erklären unsere Konzeption und Herangehensweise, aber auch die Vorstellungen
der Eltern sind ein wichtiger Faktor, die bei der individuellen Betreuung
und Arbeit mit dem Kind berücksichtigt werden müssen.
Eltern von autistischen Kindern können durch die enge Zusammenarbeit
des Kindergartens mit der Autismusambulanz begleitend beraten werden. Regelmäßig
finden in der Ambulanz Elternkreise statt, in denen sich Eltern betroffener
Kinder austauschen und informieren können.
Elternabende und Elternsprechstunden aber auch die individuelle Beratung und
der Informationsaustausch in persönlicher Atmosphäre gehören
zu unserer Konzeption.
Eine Elternmitarbeit bei den anfallenden Problemen der familiär geführten kleinen Einrichtung, ist ausdrücklich erwünscht.
2.7 Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit
Die
Zusammenarbeit mit den umliegenden Einrichtungen, wie Ärzten, Einkaufszentren,
Schulen und anderen Gewerben, ist uns sehr wichtig.
Bei Stadtteil- und anderen Straßenfesten werden wir uns mit Bastelstraßen
u. ä. beteiligen, so dass ein Kennenlernen und Verstehen unserer Arbeit
begünstigt wird.
Um bei der Arbeit der Erwachsenen zuzusehen z.B. in einen großen landwirtschaftlichen
Betrieb, mit anderen Menschen gemeinsam Feste zu feiern, das Leben Anderer
kennen zu lernen und das Erleben mit Tieren weiterzugeben, werden Ausflüge
unternommen.
Wir werden andere Kindergartengruppen einladen; die für eine Weile das
Leben mit dem Tier miterleben können. Projekte an Wochenenden, zu denen
Familien sowohl den Tierbereich als auch den Kindergarten erkunden können,
werden angestrebt.
3.0
Beispiele erfolgreich umgesetzter Konzepte
Bekannt
sind uns 3 Kindergärten in der Gemeinde Schleching (Bayern im Chiemgau), in Witzenhausen
(Ostholstein) und in Krummbeck (Schleswig-Holstein).
Dem
Biolandhof in Krummbeck der Familie Muhs mit integrierter Kindertagesstätte
haben wir einen Besuch abgestattet, um uns einen Einblick in die praktische
Umsetzung eines Konzeptes „Bauernhofkindergarten“ zu verschaffen.
Familie
Muhs bewirtschaftet einen 30 ha Ökohof mit 250 Schweinen 10 Mutterkühen, Hühnern
und eigener Fleischveredelung. Für die „Wurzelkinder“ gibt es noch 1 Pony,
Ziegen, Schafe, Kaninchen und andere für einen Bauernhof typische Kleintiere.
Die Kinder können jederzeit bei der Verrichtung der täglichen Arbeiten mithelfen
und so den Alltag des Bauernhofes aber auch den Lebenskreislauf der Tiere
hautnah miterleben.
Für
den Wurzelkindergarten wurde ein Holzpavillon mit einer nutzbaren Grundfläche
von 80 m² in die Fläche des Bauernhofes integriert. Die Räumlichkeiten sind
behindertengerecht eingerichtet, große Fenster die bis zum Boden reichen lichtdurchfluten
den Raum und ermöglichen selbst den Kleinsten den Blick in die Natur.
Mit
einer Kapazität von momentan 16 Kindern ist der Bedarf in dieser ländlichen
Gegend mit seiner geringen Besiedlung gedeckt. An den Nachmittagen werden
zusätzlich Veranstaltungen für andere Kindergärten, Schulklassen und Ferienkinder
angeboten. Für die Eltern gibt es Abendveranstaltungen.
4.1
Rahmenbedingungen/Kapazität/ Personal
Um dieses anspruchsvolle Vorhaben umzusetzen, benötigen wir MitarbeiterInnen mit Herz, Engagement und den nötigen Kenntnissen sowohl im Bereich der Erziehung als auch im Bereich der Landwirtschaft. Idealerweise besteht das Team aus MitarbeiterInnen verschiedenster Professionen. HeilpädagogInnen, ErzieherInnen, landwirtschaftliche Fachkräfte und möglicherweise Fachkräfte mit therapeutischen Zusatzausbildungen arbeiten in unserem Team. Um die optimale Betreuung und Integration autistischer und wahrnehmungsgestörter Kinder zu erreichen, ist es nötig, dass uns PraktikantInnen, Zivildienstleistende und ehrenamtliche MitarbeiterInnen unterstützen. Weiterhin versuchen wir eine Hippotherapeutin und einen Hundetherapeuten in den Tagesablauf einzubinden.
Für
den Bauernhofkindergarten ist ein Regelbetrieb mit vier Gruppen von 47 Kindern,
5 integrativen (autistischen) Kindern mit 4,87 VZÄ für Erzieher
vorgesehen. Wir streben hier eine gute Mischung aus Voll- und Teilzeit, jung
und alt und männlich und weiblich an. Die Erzieher sollten möglichst
alle über eine heilpädagogische Zusatzqualifikation verfügen.
Stallarbeit....... PraktikantInnen werden das Team ergänzen.
4.2
Lage/Größe/Räumlichkeiten
Mit
dem Herrenhaus des ökologischen Gutes Mölkau haben wir ein Domizil
auf einen Bauernhof gefunden, dass in unser Konzept passt. Das Haus selbst
bietet ideale Voraussetzungen um Platz für zwei integrative und einer
normalen Gruppe Raum zu gewähren. Dusch und Wasch- und Garderobenräume
in angenehmer Größe und Platz für einen Snoselraum ist vorhanden.
Rings um das haus erwartet die Kinder das Leben auf einem funktionsfähigen
Bauernhof. Stallanlagen, Felder, Wald und eine großer Park geben die
Möglichkeit das landeben in vollen Zügen zu genießen. Den
Stall für unsere Tiere (Schweine, Schaf und Hasen) ist nur wenige Meter
vom Haus entfernt. Auch eine extra abgegrenzte Freifläche, die wir als
Naturspielraum herrichten, liegt auf dem Gelände direkt an die Stallanlagen
angrenzend. Den an den Hof benachbarten Wald werden wir intensiv für
Wanderungen und die Projektarbeit nutzen.
4.3
Ausstattung
Unabdingbar
und spezifisch erscheint uns:
-
Material
zur Wahrnehmungsförderung (Tastmaterial, Geräte mit visuellen Reizen,...)
-
Material
zur Kommunikationsförderung (Bildkarten, Kommunikations-tafeln und –mappen,...)
-
Tages- und
Wochenpläne
-
Didaktisches
Lernmaterial (Montessori,...)
-
Spielsachen
(Gesellschaftsspiele, Material für konstruktives Spiel, Rollenspiel, Gruppenspiele,...)
-
Bastelmaterial
(Papier, Farben, Knete, Ton, Naturmaterialien,...)
-
Snoezelraum
-
Turnmatten
-
Rückzugsmöglichkeit
(reizfreier Raum)
-
Schmierwand/
Schmierraum (gefliest)
-
Kindgerechtes
Mobiliar
-
Musikinstrumente,
Musikanlage, CD’s
-
Sportgeräte,
Material zur motorischen Förderung (Trampolin, Hängematte, Therapiekreisel,
Rollbretter, Gymnastikbälle,...)
- Werkzeug/ Haushaltsutensilien (für Gartenbau, Handwerk, Küche,...)
-
Verschiedenartige Fachliteratur für das Personal und zum Ausleihen für
die Eltern
Für
den Bauernhofkindergarten ist eine Öffnungszeit von 7.00 – 17.00 Uhr vorgesehen.
Um eine optimale Betreuung der Kinder zu gewährleisten und den Mitarbeiterinnen
die Möglichkeit zu geben, ihren Urlaub mit der Familie zu verbringen, ist
die Schließung während der Weihnachtsferien sowie eine dreiwöchige Sommerpause
in den Schulferien erforderlich.
Der
Tagesablauf gestaltet sich folgendermaßen:
7.00
– 8.15 Uhr
in
dieser Zeit können die Kinder, die mit frühstücken, den Erzieher/innen anvertraut
werden. Wer früh kommt, geht mit in den Stall die Tieren füttern,
den Stall entmisten und neu Eintreuen. Die Betreuungspersonen nehmen sich
die Zeit für ein Gespräch und die Eltern können organisatorische Fragen (
z.B. zum Tagesablauf, Medikamente, wichtige Ereignisse) mit dem Erzieherpersonal
abklären.
8.15
– 8.20 Uhr
8.20
- 8.40 Uhr
8.40
– 9.00 Uhr
9.00
Uhr
10.00
- 10.15 Uhr
2.
Frühstück (Obst, rohes Gemüse)
10.15
– 11.30 Uhr
Zeit,
für freies oder angeleitetes Spiel, mit Spielen, Basteln, Werken, Beobachten
und Erkunden. Angebote passend zur Situation, zur
Jahreszeit oder zum Thema. Frühfördereinheiten
11.30
– 11.45 Uhr
Vorbereitung
zum Mittagessen
11.45
– 12.15 Uhr
Mittagessen
12.30
Uhr – 14.30Uhr
14.30
Uhr
Aufstehen,
Anziehen, Knusper-Vesper
15.00
– 15.45 Uhr
Wir
gehen die Tiere füttern bzw. zur Therapie
15.45
– 17.00Uhr
Als
Ergänzung des pädagogischen Konzeptes legen wir Wert auf eine naturverbundene,
ökologische Ernährung, die weitestgehend vollwertig ist. Zum Frühstück
essen die Kinder belegte Vollkornbrote, als Getränk reichen wir Milch
oder Säfte. Zum zweiten Frühstück gibt es Obst und rohes Gemüse.
Süßigkeiten und Fruchtzwerge sind bei uns unerwünscht.
Wir werden uns von einem Anbieter ökologischer Speisen beliefern lassen.
So oft wie möglich sollen die Kinder lernen einfache Speisen aus Schätzen
der Natur selbst zuzubereiten. Produkte unserer Tiere verwerten wir selbst
und genießen unsere Speisen aus eigener Herstellung. Denkbar sind ,
selbst hergestellter Quark, Salate mit den Früchten und Gemüse der
Saison, selbstgebackenes Brot und alles was die Natur uns bietet. Dafür
nutzen wir die Räumlichkeiten der auf dem Hof befindlichen Ökostation.
Wichtig ist für unsere Kinder der jahreszeitliche Bezug zu allen Speisen
und das Miterleben des Prozesses der Herstellung. Im Zeitalter der industriell
hergestellten und verpackten Fertignahrung wollen wir den Kindern des Bauernhofkindergartens
ein Gefühl für gesunde Nahrung geben und bewussten Umgang mit Lebensmitteln
nahe bringen. Kühe sind nun mal nicht lila und die Milch kommt nicht
aus dem Tetrapack.
4.6
Zusammenarbeit mit Fachleuten
Der
Bauernhofkindergarten fügt sich in ein bereits bestehendes Netz von Hilfeangeboten
für behinderte und nichtbehinderte Kinder und in die Kindertagesstättenlandschaft
der Stadt Leipzig ein. Die Abstimmung und Kooperation mit anderen integrativ
arbeitenden Kindertagesstätten und anderen Bauernhofkindergärten
ist von größter Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit dem Jugend,-
Sozial, - und Gesundheitsamt sollte sich offen und intensiv gestalten. Eine
Mitarbeit in Gremien und Arbeitsgemeinschaften im Autismusbereich sowie auf
fachübergreifender Ebene ist erwünscht und wird gefördert.
Kontaktaufnahmen zum SPZ, zu Frühförderstellen und familienentlastenden
Diensten erfolgten bereits und werden zukünftig intensiviert. Um den
Übergang vom Kindergarten zum Schulbereich so problemlos wie möglich
zu gestalten, bemühen wir uns um regen Austausch mit Grundschulen (z.B.
die Grundschule in Mölkau und Schloss Schönefeld). Das Bemühen
des Bauernhofkindergartens in Zusammenarbeit mit der Autismusambulanz und
dem Stadtelternrat wird stets dahin gerichtet sein, bereits vorhandene Dienste
sinnvoll in die Arbeit einzubeziehen und bestehende Kontakte zu pflegen und
zu fördern.
4.7
Qualitätssicherung
V.)
Träger
Die
Trägerschaft soll mit Eröffnung der Einrichtung an das Kyffhäuser Bildungs-
und Sozialwerk e.V., das hier durch die Autismusambulanz in Leipzig
vertreten ist, übergehen.
VI.)
Kontakt
Autismusambulanz
Leipzig Stadtelternrat- Ohne Grenzen
e.V.
Emilienstr.16 Weißdornstr.2
04107
Leipzig
04209 Leipzig
Frau
Pohler
Herr Michael Jürgen Busch
Tel.: 0341/2126664 Tel.: 0172/8745714
Fax: 0341/2126674
Fax: 0341/4111905
E-Mail: info@stadtelternrat-leipzig.de