Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht (1)

Wie Sie alle wissen, diskutieren Politiker, Ärzte, Juristen und Ethiker schon seit etlichen Jahrzehnten heftig und kontrovers darüber, was es heißt, würdig zu sterben und wie im Spannungsverhältnis von Lebensschutz und Selbstbestimmung mit Situationen umzugehen ist, in denen der Patient bei anstehenden ärztlichen Eingriffen nicht mehr gefragt werden kann. Heute sind die Zeiten vorbei, da ein Mensch nach einer Herzattacke "einfach" starb. Der Tod hat seine Natürlichkeit verloren, er entwickelt sich zusehends von etwas Schicksalhaftem, Selbstverständlichem zu einer bewussten Entscheidung. Erst vor Kurzem hat der Fall der Wachkomapatientin Terri Schiavo dies jedem von uns klar gemacht. Zeichnung: Richard Fendler, Dresden Die meisten von uns glauben zu wissen,wie sie einmal sterben wollen: zu Hause, ohne leiden zu müssen und von lieben Menschen umgeben. Tatsächlich aber sterben sehr viele Menschen nicht zu Hause, sondern in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Tatsächlich geht es den meisten Menschen wohl darum, nicht qualvoll, sondern ohne Schmerzen und in Würde sterben zu können. Und auch das erlaubt unsere Rechtsordnung. Sie gewährleistet, dass niemand gegen seinen Willen am Lebensende unnötig lange leiden muss. Lebensverlängernde Maßnahmen dürfen abgebrochen werden, wenn sie für den Sterbenden nur noch eine nicht zumutbare Verlängerung seines Leidens bedeuten, ohne dass der Verlauf der tödlichen Erkrankung selbst noch beeinflusst werden könnte. Anerkannt ist auch, dass der Arzt dem Kranken in der letzten Lebensphase schmerzstillende Mittel selbst dann verabreichen darf, wenn sich dabei im Einzelfall eine lebensverkürzende Wirkung nicht ausschließen lässt.
Solange ein Kranker noch selbst entscheiden kann, ob er in eine Behandlung einwilligt oder nicht, ist die Beachtung seines Willens in der Regel selbstverständlich. Wie kann aber ermittelt werden, ob die Patientin oder der Patient mit der Behandlung einverstanden ist, wenn sie oder er sich nicht mehr äußern kann? Für viele Menschen lautet die Antwort: Patientenverfügung! Darin legen die Betroffenen fest, ob und welche medizinischen Maßnahmen sie bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen wünschen oder ablehnen. Sie wollen Rechtssicherheit haben, dass ihr Wille auch beachtet wird.

Patientenverfügung
Mit dieser Verfügung können Sie Entscheidungen für medizinische Behandlung und Pflege bei schwerster und aussichtsloser Erkrankung, insbesondere in der letzten Lebensphase treffen. Eine rechtswirksame Patientenverfügung muss von den behandelten Ärzten beachtet werden. Wichtig ist, dass sie in schriftlicher Form vorliegt. Die handschriftliche Form ist nicht zwingend vorgeschrieben, die eigenhändige Unterschrift ist jedoch notwendig. Eine notarielle Bestätigung ist nicht erforderlich.
Die bloße Unterzeichnung von Formularen oder aus Textbausteinen zusammengesetzten Ausdrucken aus dem Internet birgt die Gefahr, dass der Mandant Erklärungen abgibt, deren Inhalt und Umfang er nicht begreift.
Die Hinzuziehung von Zeugen ist sicherlich erwägenswert, da sie bestätigen könnten, dass der potentielle Patient zum Zeitpunkt der Abfassung der Patientenverfügung einsichtsfähig und urteilsfähig war und sich mit dem Inhalt der Verfügung inhaltlich auseinandergesetzt hat.

Rechtsanwaltskanzlei Anja Hoffmann
  • Rechtsanwältin
  • Dozentin für Erwachsenenqualifizierung
  • Konfliktberaterin

Eigenheimstraße 13
04279 Leipzig
Telefon 0341 - 337 8021
Fax 0341 - 337 8140
Funk 0160 - 97 03 13 16
E-Mail: ra.hoffmann@gmx.de

Öffnungszeiten
Montag - Freitag:
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Dienstag + Donnerstag:
14:00 Uhr - 20:00 Uhr
oder Termine nach Vereinbarung

Zeichnung: Richard Fendler, Dresden

Startseite

Kontakt
Impressum
Links

Unser Verein

Satzung
Chronik
Presse
vor Ort

Zeitgeschehen

Aktuelle Kommentare
Hartz IV
Kita-Gesetz 2005
Elternmitwirkungsverordnung
Das Thesenpapier

Pro & Contra

Wahl der Grundschule
Impfen
Weihnachten
Hausgeburt
Christliche Erziehung
Einkaufen im Ökoladen
Homöopathie
Halloween
Car-Sharing

Premierte Projekte

Bauernhofkindergarten
Waldkindergarten
Rettungsschlauch
Mobilitätsberatung
Mobilitätsspiel
Puzzlewürfel
Leitfaden

Tagesmüttersuche für Eltern

Tagesmüttersuche
Elternbeiträge
Kriterien für gute TM
Qualitätsgrundstandards
Erwartung a. d. TM / TV
Elternzufriedenheit
Angebot für Tagesmütter

Angebot für Tagesmütter

Aufnahme in Vermittlung (TM)
Gesetze
Privatbetr. -Vertrag
Kautionsvereinbarung
Essenplan
Vollmachten
Weiterbildung
Bildungsplan
Dokumentation im Alltag
Qualitätsgrundstandards
Eingewöhnungsplan
Literaturempfehlung
wichtige Telefon-Nr.
Elternbeiträge

Über Tagespflege

Was ist Tagespflege
Zur TM statt Krippe
100% Alternative
TM mit Herz und Seele
Fragen an TV und TM
Die Bereitschsftpflege

Für Eltern Babysittersuche

Babysittersuche
Betreuungsvertrag-Babysitting

Für Babysitter

Aufnahme in Vermittlung
Betreuungsvertrag-Babysitting Fragebogen Vorgespräch

Kita-Kataloge

Kindertagesstätten
Hortkataloge
Leitfaden

Karte Leipzig

Agentur für kindliche Bildung

Das Angebot
Der Hintergrund
Die Bausteine
Wie nutze ich die Agentur
Kontakt

Elternratgeber/
Praktisches für den Alltag

wichtige Telefon-Nr.
Formularservice
A & V in Leipzig
Taschengeld
Suchtberatung
Kopfläuse
Lügen haben kurze Beine
Kostenfalle Handy
Autoreise mit Kindern
Hilfe mein Kind beißt
Filme und FSK
Elterngeld

Elternratgeber/
Rechtsecke

Arbeitsrecht aktuell
Verbraucherschutz
Finanzielle Hilfen 1
Finanzielle Hilfen 2
Patientenverfügung1
Patientenverfügung2
Unterhalt Pflegebedürftig
Nachbarschaftsrecht - Kinder
Lebensversicherung und Mietrecht

Elternratgeber/
Alleinerziehend

Alleinerziehend?! (1)
Alleinerziehend?! (2)
Wirklich allein erziehend?
Das Umgangswochenende
20 Bitten an getr. Eltern
Selbsthilfegruppen
Alleinerziehende Väter

Elternratgeber/
Praktische Pädagogik

Übst Du noch ... (1)
Übst Du noch ... (2)
Rechenschwäche
Übst Du noch ... (3)
Lernängste Sprachförderung
Frühkindlicher Streß

Elternratgeber/
Tierisches

Das Kaninchen
Der Wellensittisch
Der Hund
Die Katze
Das Pferd
Zierfische
Das Meerschweinchen
Der Gecko
Die Schildkröte
Der Chinchilla
Der Goldhamster
Der Papagei
Die Ratte

Elternratgeber/
Das schnelle Rezept

Kartoffel-Gemüse-Puffer
Verlorene Eier
Apfel-Käse-Suppe
Porree-Möhren-Gemüse
Überbackene Schwarzwurzel
Grießklöße
Gegrillte Forelle
Bratapfelvariante
Bohnensalat mit Ei
Melonensuppe, Gazpacho
Kohlrabisuppe
Kürbis-Nudel-Gratin
Huhn mit Cidre

Elternratgeber/
Ausflugziele

Tiefkellersystem Grimma
Zoo Leipzig
Wildpark Leipzig
Botanischer Garten
Schloss Altenburg
Ziegenhof Fremdiswalde
Lützen
Völkerschlacht
Schloss Neuenburg
Bad Dürrenberg
Industriemuseum Chemnitz

Veranstaltungstipps

Gute Nachtgeschichte

Aufregung auf der Sommerwiese
Spinnefeinds große Tat
Die Schachtel aus Goldpapier
Das Wunder der alten Eiche
Der See des Glücks
Der eitle Fasan
Ein Wustamahö für Talisa(1)
Talisa prob. d. Wünschen(2)
Talisas Freund(3)
Monster dr Schneehund(4)
Niki schreibt einen Brief(5)
Zwei funkelnde Punkte(6)
Auf Schatzsuche(7)

Ein Spiel für Euch

Das GROSSE Memory

Historisches Leipzig

Leipziger Allerei
Die Lotterwirtschaft
Die Leipziger Lerche
Napoleon Bonaparte
Frauenbewegung
Felix Mendelsson
Leipzigs Verbindung zum Meer
Leipziger Bahnhöfe
Der City-Tunnel
Die Leipziger Kleinmesse
Das ehemalige Reichsgericht
Der Schlachthof

Sponsoring

Kontakt

Formular
e-mail