Weiterbildungsangebote 2018 - März 2019

Trotz der gesetzlichen Weiterbildungspflicht von 20 Stunden pro Jahr, sind gute Weiterbildungsangebote für Kindertagespflegepersonen in Leipzig rar. Deshalb führe ich die Tradition des Stadtelternrates-Ohne Grenzen e.V. weiter und organisiere weiterhin eine WB-Reihe, die Ihnen im Alltag weiterhelfen soll, Ihre Erfahrungen zu vermehren bzw. neue Erkenntnisse zu erhalten.

Haben Sie Interesse für einzelne Weiterbildungsthemen, dann füllen Sie unten stehendes Formular vollständig aus. Im Notfall können Sie sich bis 12 Tage vor Veranstaltungstermin abmelden (unabhängig davon, wann der Infobrief zur Veranstaltung bei Ihnen eintrifft). Melden Sie sich später ab, müssen Sie trotzdem die Teilnehmergebühr bezahlen. Teilnehmer die einfach zum Termin nicht erscheinen und oder die Teilnehmergebühr - die trotz Fristenüberschreitung -nicht bezahlt haben, werden von weiteren Weiterbildungen ausgeschlossen.

Notieren Sie sich Ihre Termine und Weiterbildungsthemen, für die Sie sich angemeldet haben, in Ihrem Kalender oder pinnen Sie sich diese sich an Ihre Pinnwand. Alle, die für eine WB registriert sind, bekommen dann zum Termin noch einmal (ca. 14 Tage im voraus) einen Infobrief. Haben Sie keinen Infobreif erhalten!? - nehmen Sie Kontakt zu mir auf.
Alle WB stehen natürlich auch interessierten Eltern offen.

Ich wünsch Ihnen eine gute Zeit und freu mich, wenn ich Sie bei einer WB treffen kann. Michael J. Busch

Nutzen Sie das Internet für Ihre Anmeldung

Weiterbildung Der Veranstaltungsort für die Weiterbildungenden wird die "Halle5" am Connewitzer Kreuz oder die Arthur-Hoffmann-Straße 58 HH sein. Der genaue Treffpunkt für die WB in der Natur, wird im Infobrief zur jeweiligen WB bekannt gegeben.
Der Veranstaltungsort "Halle 5" oder A.-Hoffmann-Str., wird in dem Infobrief zur jeweiligen Veranstaltung bekannt gegeben.

 

Der Unkostenbeitrag, für die hier folgenden Weiterbildungen, beträgt 6,50 pro h (pro Unterrichtsstunde).

Zu den Themen:

Kurzübersicht: Grün = Plätze frei / Blau = Nachrückerliste offen / Rot = ausgebucht

19. Jan. 19 "Kindliche Wahrnehmungsentwicklung" // 09. Feb. 19 "Versicherungsrecht und Rechtsfragen" // 09. März 19 "Eltern Grenzen setzen - Betteiligung anregen " // 30. März 19"Wie die Mücke zum Elefanten wird" // 13. April 19 "Eingewöhnungseffekte"// 04. Mai 19 "Spielen" // 25. Mai 19 "Musik, Sprache u. Bewegung"//

15. Juni 19 "Wahrnehmung" // 29. Juni 19 "Beziehungskompetenz" // 13. Juli 19"Puppen" // 24. August 19 "Salben selbst gemacht" // 07. September 19 "Trennung, Trauer, Tod " // 28. Sept. 19"Qualitätsentwicklung" // 19. Okt. 19 "Projektarbeit" // 09. Nov. 19 "Spätes Sprechen" // 30. Nov 19 "Kollegiale Beratung " // 14. Dez. 19 "Klangschalen" //

25. Jan. 20 "Kinder lernen fast alles ..." // 29. Feb. 20 "Respekt u. Wertschätzung" // 21. März 20 "Farben"


(13/2018) "Jesper Juul's pädagogische Ansätze - Wie Führung durch Beziehung gelingen kann" (Leider ausgebucht)

Referent/in: Andreas Reimann
Wann: 08.12.2018
Beginn: 09.00 Uhr Ende::  

Zur Person: Kinderkrankenschwester, Erzieherin, Montessoripädagogin, Pikler®-Pädagogin, langjährige Erfahrung als Kindergartenleiterin - Mitbegründerin eines Pikler-Kindergartens, Tagesmutter, Familientherapeutin und Weiterbildungsreferentin, Mutter von 4 Kindern
Zum Inhalt:
Tagtägliche Konflikte, Machtkämpfe mit schwierigen Kindern - für viele Pädagogen und Eltern eine große Herausforderung. Doch meist liegt die Ursache in einem
Beziehungskonflikt zwischen Erwachsenen und Kindern.
Kinder stehen häufig Erwachsenen gegenüber, die noch in einer Gehorsamskultur
aufgewachsen sind. Diese Erwachsenen können oft nicht auf eigene Erfahrungen
zurückgreifen, die ihnen im Kontakt hilfreich wären. Deshalb sind sie herausgefordert,
ihre eigene Haltung immer wieder aufs Neue zu überarbeiten. Kinder sind von Anfang an kompetent und können Verantwortung für sich übernehmen - jedoch nicht für die Beziehung. Sie brauchen Erwachsene, die die Verantwortung für sich und für die Beziehung übernehmen.
Jesper Juul, einer der bedeutendsten Familientherapeuten Europas zeigt, wie sich
Beziehungskompetenz für Pädagogen gestalten kann und wie Alternativen in der
Erziehung aussehen.


(01/2019) "Kindliche Wahrnehmungsprozesse " (nur noch Nachrückerlise)

Referent/in: Albrecht Zenner
Wann: 19.01.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Diplom-Soziologe / Psychologe / Pädagoge
Zum Inhalt:
Ohne Wahrnehmung gibt es keinen Kontakt mit der Umwelt. Schon zur Geburt funktionieren unsere Sinne nahezu vollständig, die Verfeinerung der Wahrnehmung dauert aber viele Jahre. Für die Entwicklung brauchen Kinder viele verschiedenartige Reize, um in einer "reizvollen" Umgebung sinnvoll reagieren zu können. Wie die Sinne, die Wahrnehmung und die Interpretation unserer Reize gefördert werden kann, soll in diesem Kurs anhand "sinnlicher" Ideen diskutiert werden.


(02/2019) "Versicherungsrecht und Fragen des Rechts" (Leider ausgebucht)

Referent/in: Judith Hiller
Wann: 09.02.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Rechtsanwältin u.a. Familienrecht und Sozialrecht / seit 2012 Dozententätigkeit in der Ausbildung von Tagespflegepersonen
Zum Inhalt:
Welche Versicherung habe ich denn Berufshalber? Was decken diese Versicherungen denn ab (z.B. was zahlt die Berufsgenossenschaft bei Ausfall, wenn ich berufsbedingt einen Unfall hatte). Welche Versicherungen wäre zusätzlich sinnvoll abzuschließen? Ist es sinnvoll einer Gewerkschaft beizutreten?
Was gibt es neues im Paragrafendschungel und im Steuerrecht.
Gern können Fragen (zu Recht, Steuern u. Versicherung) im Vorfeld eingereicht werden, damit sich Frau Hiller intensiv darauf inhaltlich vorbereiten kann.


(03/2019) "Eltern Grenzen setzen - Beteiligung anregen" (nur noch Nachrückerlise)

Referent/in: Katrin Pappritz
Wann: 09.03.2018
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: M.A., Systemischer Coach und Erwachsenbildnerin - www.tbm-pappritz.de
Zum Inhalt:
Tagespflege im Spannungsfeld:
Einerseits ? konkrete Grenzen ziehen, um sein Konzept professionell und souverän umzusetzen, damit die Homogenität der Gruppe funktioniert
Andererseits ? .die professionelle Zusammenarbeit mit Eltern zum Wohle des Kindes gestalten und ihre Mithilfe sinnvoll kanalisieren.
In der Weiterbildungsveranstaltung schauen wir gemeinsam auf die Kriterien nützlicher Elternarbeit:
? Wann und wo benötige ich Elternmitarbeit?
? Wie formuliere ich Grenzen, ohne die Eltern mit ihrem Engagement zu "verprellen"?
? Wann sind Eltern in der Bildungsarbeit eher "hemmend"?
? Wie formuliere ich Grenzen, ohne die Eltern mit ihrem Engagement zu "verprellen"?
Lernen Sie im Kurs Ihre eigene Klarheit zu finden und formulieren Sie Ihre persönlichen Grenzen.


(04/2019) "Immer diese Missverständnisse" (noch 10 Plätze frei)

Referent/in: Imke Streu
Wann: 30.03.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Diplom-Soziologin, Systemische Beraterin, Trainerin für Kommunikation und Stressbewältigung, Heilpraktiker Psychotherapie
Zum Inhalt:
In der Hektik des Berufsalltages, bei der Übergabe und übereilten Tür-Gesprächen können schnell Dinge überhört oder falsch verstanden werden. Missverständnisse und Missstimmungen schleichen sich möglicherweise ein und das Miteinander zwischen allen Beteiligten wird dadurch beeinträchtigt. Im Seminar ermitteln wir Ursachen für mögliche Missverständnisse und besprechen Möglichkeiten und Strategien diesen vorzubeugen um ein verständliches und wertschätzendes Miteinander zwischen Tagesmüttern/-vätern und Eltern zu erreichen Wir arbeiten mit TheorieInputs, Diskussion und Erfahrungsaustausch sowie Kommunikationsübungen..


(05/2019) "Eingewöhnungskonzepte u. Praxistipps für den Betreuungsalltag" (noch 01 Plätze frei)

Referent/in: Bianca Garmona Garcia
Wann: 13.04.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: B.A. Soziale Arbeit (FH): staatlich anerkannte Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin - Einsatzgebiet: Kinder-und Jugendhilfe, Arbeitsschwerpunkte:
Fachberatung Kinder- und Jugendarbeit, Erziehungs-/Familienberatung, Mediation, Krisenintervention

Zum Inhalt:
Die Eingewöhnung in Rahmen der Ganztagsbetreuung von Klein(st)kindern ist eine bedeutende und sensible Phase für alle Beteiligten, denn eine gelungene Eingewöhnung ist die Voraussetzung für ein gutes Betreuungsverhältnis zwischen Erziehern und der Familie.
Dabei gestalten sich die ersten Tage als besondere Herausforderung. Oftmals plagen Eltern Sorgen & Ängste.
Umso wichtiger erscheint es die Eingewöhnung durch die Fachkraft gut organisiert zu wissen und somit die Eltern bei diesem entscheidenden Entwicklungsschritt ihres Kindes einfühlsam zu begleiten und ständig offen ins Gespräch zu gehen.

Neben bindungstheoretischen Grundlagen, die verdeutlichen sollen, wie verantwortungsvoll und sensibel diese Phase ist, stehen die verschiedenen Eingewöhnungsmodelle zur Diskussion, um schließlich praktische Tipps und Methoden, die das Eingewöhnungskonzept sinnvoll ergänzen, vorzustellen -
auf einen gelungen Einstieg in die außerfamiliäre Betreuung.

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(06/2019) "Spielen" (noch 10 Plätze frei)

Referent/in: Anna-Maria Serauky
Wann: 04.05.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Sozialpädagogin, Heilpädagogin, Mediatorin für Familie u. soziale Handlungsfelder, Systemischer Coach, Heilpädagogin, Elternberaterin, Fachberaterin für Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Zum Inhalt:
Die Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung.
Das Seminar bietet auf der Basis von theoretischen Hintergründen ein buntes Potpourri von spielerischen Impulsen für den pädagogischen Alltag in der Kindertagespflege.
Ist das Spiel die Haupttätigkeit des Kindes? Wann lernen die Kinder? Wann bereiten wir die Kinder auf den Ernst des Lebens vor? Welche Antworten haben wir auf die Frage der Eltern: "Hat mein Kind heute wieder nur gespielt?" Und überhaupt die entscheidende Frage: "Welche
Bedürfnisse haben eigentlich die uns anvertrauten Kinder?" Mit einem entsprechenden theoretischen Input soll die Fortbildung den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Gelegenheit geben, sich in der Gruppe mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und entsprechende Antworten auf die o. g. Fragen zu finden. Gemäß einem Spruch von Seneca:
"Ressevera verum gaudium" - "Eine ernste Sache ist wahres Vergnügen", auch
zweifach übersetzt: "Ein wahres Vergnügen ist eine ernste Sache", sollen selbstverständlich alle Ressourcen in spielerischer Hinsicht genutzt werden.
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(07/2019) "Musik, Sprache und Bewegung spielerisch im Alltag einsetzen" (noch 07 Plätze frei)

Referent/in: Theresa Pfau
Wann: 25.05.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 14.00 Uhr (5h)

Zur Person: BA Elementare Musik- und Tanzpädagogin - Lehrerin für Musikalische Früherziehung, Eltern-Kind-Kurse / Tageseltern-Kind-Kurse, Gesang und kreativen Kindertanz
Zum Inhalt:
Musik, Sprache und Bewegung sind für alle Kinder wichtig und aus dem Alltag kaum wegzudenken. Der eigene Körper will kennengelernt, die Stimme ausprobiert werden.
In dieser Weiterbildung wollen wir spielerische Möglichkeiten finden, die Kinder diesbezüglich in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen und ihre Lust am Singen, Musizieren und Bewegen zu wecken.
Inhalte werden u.a. sein:
Spiel- und Bewegungslieder sowie Fingerspiele, Kniereiter und Verse kennenlernen und gestalten
Einsatz von einfachem Instrumentarium
Einblick in die Grundlagen der Kinderstimmbildung und Sprachentwicklung
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Gerne können eigene Materialien, Lieder, Spiele etc. mitgebracht und gemeinsam ausprobiert und gestaltet werden.

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(08/2019) "Naturwahrnehmung" (noch 4 Plätze frei)

Referent/in: Almut Reck, Herrmann Rauber
Wann: 15.06.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Wildnispädagogin/Wildnispädagoge
Zum Inhalt:
Die Natur bietet uns vielfältige Lernmöglichkeiten- sie ist für Kinder ein riesiger
Abenteuerspielplatz und fördert ganz nebenbei unsere Gesundheit.
Bei diesem Seminar widmen wir uns der bewussten Wahrnehmung der Natur.
Mit einfachen Übungen wollen wir Ihnen die Natur ein Stückchen näher bringen. Das
Seminar bietet einerseits Anregungen für die Arbeit mit kleinen Kindern und ist
andererseits eine kleine Auszeit für Sie- denn wenn Sie sich gesund halten, kommt es
den Kindern ja auch zu Gute.
Das Seminar findet durchgehen draußen im Wald statt. Es wird neben den
Wahrnehmungsübungen auch Spiele, Lieder und Geschichten geben.


(09/2019) "Beziehungskompetenz" (noch 12 Plätze frei)

Referent/in: Andreas Reinke
Wann: 29.06.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Lehrer, familylab-Seminarleiter, Teenpower-Trainer, Referent des Deutschen Familienverbandes - Landesverband Sachsen, Autor
Zum Inhalt:
Die Teilnehmer des Workshops sind eingeladen, sich im Dialog und mit Hilfe praxisbezogener Übungen / Rollenspiele der Weiterentwicklung der eigenen Beziehungskompetenz zuzuwenden. Dabei werden u.a. folgende Aspekte aufgegriffen: Integrität und Kooperation, Dialog, Gleichwürdigkeit, (Selbst-) Führungskompetenz, Verantwortung, Umgang mit Konflikten, persönliche Autorität.

Beziehungskompetenz wird verstanden als: - Die Fähigkeit, das einzelne Kind zu seinen eigenen Prämissen zu sehen und das eigene Verhalten darauf abzustimmen, ohne dabei die Führung abzugeben. - Fähigkeit, im Kontakt "authentisch" zu sein. - Fähigkeit und Wille, die volle Verantwortung für die Qualität der Beziehung zu übernehmen. (Jesper Juul, Helle Jensen)

Um an seine Beziehungskompetenz zu erweitern, ist es notwendig, über gute Kenntnisse des menschlichen Reaktionsverhaltens im Allgemeinen und seines eigenen Verhaltens im Besonderen zu verfügen. Dies erfordert das Wagnis, sich mit Aspekten der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen.


(10/2019) "Handpuppen im pädagogischen Alltag" (noch 11 Plätze frei)

Referent/in: Franziska Eisermann
Wann: 13.07.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Diplomierte Maskenbildnerin und Puppenbauerin
Zum Inhalt:
Handpuppen gehören zu den bekanntesten Theaterpuppen, die es gibt. Für Kinder sind sie ideal, weil sie schnell und einfach zu bedienen sind. Das Kind schlüpft beim Spielen mit der Hand in die Puppe, um sie zu spielen und hat so eine direkte Verbindung zur Figur.
"Weil Sie kein Kind mehr sind, können Sie nicht mehr so ohne weiteres in die Rolle des Kindes schlüpfen und den Kindern von gleich zu gleich als Freund oder Freundin begegnen. Und solange Sie in der Verantwortung stehen, eine gewisse Ordnung sicherzustellen, wird es Ihnen vermutlich schwer fallen, wirkliche Narrenfreiheit zu entwickeln. Die Puppe aber kann Kind, Freund und Narr sein. Und weil diese Rollen ihrem Wesen entsprechen, fällt es ihr leicht, sie zu übernehmen." (Olaf Möller, "Große Handpuppen ins Spiel bringen")
Mit der schönen und einfachen Möglichkeit der Abbindtechnik und Nadel und Faden, Filz und Wolle werden wir diese schönen Puppen gestalten.
Bitte mitbringen: weißes Papier, Stifte zum Malen, Radiergummi, Universal-Kleber, Strickwollereste /farbige Schafwolle für Haare, Nähnadeln (lang und kurz für Stickgarn und Nähgarn), Stecknadeln, Schere
Materialpreis für jeden Teilnehmer: 5 Euro (bitte beim Kurs bezahlen)


(11/2019) "Salben selbst gemacht" (leider ausgebucht)

Referent/in: Katrin Bigl
Wann: 24.08.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 14.00 Uhr (5h)

Zur Person: RKreativpädagogin, Dipl. Biologin, Dozentin und Wollbegeisterte
Zum Inhalt:

Salben sind sanfte Naturmedizin für die äußere Anwendung. Im Zeitalter von immer komplexeren Allergien und ellenlangen Zutatenlisten in Pflege- und Heilprodukten sind selbstgemachte Salben ein angenehmes Kontrastprogamm. Sie sind kompetente Helfer aus überschaubaren und bekannten Zutaten, die meist kostengünstig und ökologisch vertretbar hergestellt werden können.


(12/2019) "Trennung,Trauer,Tod" (noch 08 Plätze frei)

Referent/in: Albrecht Zenner
Wann: 07.09.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Diplom-Soziologe / Psychologe / Pädagoge
Zum Inhalt:
Kinder trauern anders - Begleitung von Kindern bei Trennung, Verlust und Tod.
Manche Dinge bleien für immer und manches wird nie wider so wie es war…
Es gibt keine Tabletten gegen das "Für immer". Die Wahrnehmung von Trennung, Verlust und Tod bei kleinen Kindern unterscheidet sich von der Wahrnehmung der Endgültigkeit bei größeren Kindern oder Erwachsenen. Im Kurs wollen wir das Erleben von Verlusterfahrungen durch Kinder diskutieren und daneben ganz praktische Möglichkeiten des Umgangs besprechen.
Dabei wollen wir den Verlust des Kuscheltiers bis hin zu Verlusterfahrungen von Familienmitgliedern oder Kindern in einer Gruppe einbeziehen.


(13/2019) "Partizipative Qualitätsentwicklung in der Kindertagespflege" (noch 09 Plätze frei)

Referent/in: Antonia Baumeister
Wann: 28.09.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Psychologin, Elternberaterin, Wissenschaftlerin und Dozentin in der Pädagogischen Psychologie und Entwicklungspsychologie
Zum Inhalt:
Eine hohe Qualität der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung ist grundlegend für die kindliche Entwicklung. Darum wollen wir uns zunächst anschauen, was Qualität in der Kindertagespflege bedeutet und welche Aspekte sie umfasst - und zwar aus der Sicht aller Beteiligten.
Im nächsten Schritt lernen Sie Instrumente kennen, anhand derer verschiedene Bereiche der Qualität erfasst werden können - ein Instrument wird von Fachberatern/-innen für Kindertagespflege verwendet; zwei weitere Instrumente dienen zur eigenen Beobachtung und Einschätzung. Danach erhalten Sie Gelegenheit zur Selbstreflexion: Wo stehe ich und was könnte ich in meiner Kindertagespflege verändern?
Ziel ist es, dass Sie individuelle Ansatzpunkte für zukünftige Veränderungen finden können und dass wir gemeinsam Lösungsansätze für bestehende Hindernisse erarbeiten, soweit dies möglich ist. Dabei sollen alle Teilhabenden an der Qualitätsentwicklung in der Kindertagespflege berücksichtigt werden (externe Qualitätsgutachter - Tageseltern - Eltern - Kinder).


(14/2019) "Projektarbeit mit Kleinkindern" (noch 05 Plätze frei)

Referent/in: Bianca Garmona Garcia
Wann: 19.10.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: B.A. Soziale Arbeit (FH): staatlich anerkannte Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin - Einsatzgebiet: Kinder-und Jugendhilfe, Arbeitsschwerpunkte: Fachberatung Kinder- und Jugendarbeit, Erziehungs-/Familienberatung, Mediation, Krisenintervention
Zum Inhalt:
Projektarbeit mit Kleinkindern? - Aber klar!
Ausgehend von den aktuelle Interessen der Kinder, ergeben sich schnell Themen ( Bauernhof, Wald, Wiese, Zoo, Stadt, Verkehr, Einkaufen, Farben, Formen usw.) für die Projektarbeit.
Dabei funktioniert eine ganzheitliche Förderung, die sämtliche Bildungsbereiche aufgreift auch ohne großen Vorbereitungsaufwand.
Beispielhaft präsentiere ich Ihnen Projektvorschläge, die sich an typischen Alltagssituation und Abläufen (im Kreis bzw. am Tisch, beim Turnen und Bewegen, draußen und unterwegs, als Ritual oder Kreativangebot) orientieren und zeige parallel die jeweiligen Entwicklungsbereiche auf, die mittels verschiedener Handlungsansätze angesprochen werden.
praktische Vorlagen zur Dokumentation, Elternbriefe und Portfolio-Vorlagen sowie farbige Bildkarten ermöglichen die Projektarbeit nahezu Tag genau abzuschließen und somit auch den Nachbereitungsaufwand gering zu halten.
Gemeinsam erproben wir die mitgebrachten Projektideen und Materialien auf Grundlage Ihrer Erfahrungswerte auf Praxistauglichkeit.


(15/2019) "Spätes Sprechen - Latetalker" (noch 01 Plätze frei)

Referent/in: Monika Spießer
Wann: 09.11.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Sprachwissenschaftlerin, Logopädin, therapeutischen Schwerpunkte liegen auf neurologischen Patienten (Aphasie, Dysarthrie) und innerhalb der Kindertherapie auf Frühförderung.
Zum Inhalt:
Kinder treten über den Erwerb von Sprache mit der Welt in Interaktion. Die physiologische oder auch gesunde bzw. altersgerechte Sprachentwicklung beginnt schon vor der Geburt (Hörsinn im Mutterleib) und setzt sich mit dem Geburtsschrei auf mehreren Ebenen gleichzeitig und stetig fort.
Ähnlich wie bei einem Baum, der wächst und gedeiht, bei dem Wurzeln, Stamm und Krone zusammenhängen und von Umweltfaktoren beeinflusst werden.
Was nun, wenn diese Sprachentwicklung gestört, verzögert oder behindert ist? Dann ist der Mensch gemäß unserer Überschrift in seiner sozial-emotionalen Entwicklung gehemmt?!
Ein Grund, genauer hinzuschauen, nach Ursachen zu suchen und Antworten zu finden für unsere Zukunft, für unsere Kindern.
Eine Einladung an alle, die Kinder "verstehen" wollen.


(16/2019) "Kollegiale Beratung " (noch 15 Plätze frei)

Referent/in: Anna-Maria Serauky
Wann: 30.11.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Sozialpädagogin, Heilpädagogin, Mediatorin für Familie u. soziale Handlungsfelder, Systemischer Coach, Heilpädagogin, Elternberaterin, Fachberaterin für Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Zum Inhalt:
Das Seminar umfasst die Einführung in das systematische Beratungsgespräch und erste gemeinsame Übungen zur Anwendung im Bereich der Kindertagespflege.
Wer kennt sie nicht, die problematischen Situationen, die im ersten Moment unlösbar erscheinen, man sich mehr Sicherheit vor einem schwierigen Entwicklungsgespräch wünscht, in denen man Alternativen
für eine notwendige Entscheidungsfindung sucht oder wenn konstruktiveGespräche mit Eltern initiiert werden sollen?

Kollegiale Beratung ist eine Methode sich im beruflichen Alltag in einem geschützten Rahmen gegenseitig und auf Augenhöhe zu unterstützen. In dieser Fortbildung lernen Kollegen und Kolleginnen
sich nach einer vorgegebenen Gesprächsstruktur wechselseitig zuschwierigen Fällen des beruflichen Alltags zu beraten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Gemeinsame Übungen ermöglichen einen schnellen Transfer in denberuflichen Alltag. Dieses Format ist geeignet, um schwierige vielseitige Situationen mit fachlichen Fragen zu beleuchten und eigenes Tun zu reflektieren.


(17/2019) "Klangschalen" (noch 11 Plätze frei)

Referent/in: Sabine Ganzer-Queval
Wann: 14.12.2019
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Klangtherapeutin, Klangmassagepraktikerin nach Peter Hess, Klingende Kommunikation mit Kindern
Zum Inhalt:
Klangschalen regen alle Sinne an. Sie glänzen golden, und wenn man sie mit den Fingerkuppen berührt oder mit einem Schlegel zum Klingen bringt, ertönt ein vielfältiger Klang. Dieser setzt sowohl einen akustischen als auch einen vibro-taktilen Reiz und stimuliert dazu gleichzeitig die auditive und sensomotorische Wahrnehmung also das Hören und Fühlen. Der Klang weckt Aufmerksamkeit und berührt auf emotional wohltuende Weise. In diesem Workshop lernen Sie Förderspiele mit Klangschalen kennen, die mit Kindern wunderbar umzusetzen sind.


(01/2020) "Kinder lernen fast alles ... - ... von allein" (noch 07 Plätze frei)

Referent/in: Albrecht Zenner
Wann: 25.01.2020
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Diplom-Soziologe / Psychologe / Pädagoge
Zum Inhalt:
Keine andere Art ist so offen, lernfähig und durch eigene Erfahrungen geprägt wie der Mensch. Er will lernen, ja, er muss lernen. Dafür hat er die beste Ausstattung, denn dieses Verhalten ist angeboren.

Viele Wissenschaftler warnen heute, dass das Angeborene durch die massive Einflussnahme erwachsener Bezugspersonen, durch das Verplanen der Kindheit, durch das viel zu frühe Messen von Leistungen, kaputt gemacht wird.
"Restriktionen, Kampagnen, Verhaltenssteuerung, Regeln, Verbote und Strafen sind kein Weg in die Zukunft. Sie reduzieren Kinder auf Objekte für Manipulation und Machtausübung" (Juul 2004, 26).

Wie stark beeinflussen wir Lernprozesse, wie viel Lenkung ist angemessen, welche Dosis brauchen wir, welche Regeln und Grenzen sind sinnvoll, wieviel Mitbestimmung ist möglich, um unsere Kinder auf einen guten Weg zu bringen?
In dieser Weiterbildung wollen wir diskutieren, was kindliches Lernen bedeutet, wie Lernen gelingen kann und welche Rolle erwachsene Bezugspersonen einnehmen können, damit Kinder ihre Lernprozesse individuell gestalten können.

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(02/2020) "Wie erarbeite ich mir Respekt und Wertschätzung" (noch 09 Plätze frei)

Referent/in: Katrin Pappritz
Wann: 29.02.2020
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: M.A., Systemischer Coach und Erwachsenbildnerin - www.tbm-pappritz.de
Zum Inhalt:
Ob privat oder im Job, wir Menschen möchten respektiert werden. Es gibt viel zum Thema wertschätzende Kommunikation, doch zur Frage "wie kann ich mir mehr Ansehen und Respekt verschaffen" ist individuell und situativ verschieden.
Wir erarbeiten zusammen Tipps für mehr Respekt in der Tagespflege, was in den eigenen
4-Wänden machbar ist. Wir überlegen uns und probieren Handlungsmöglichkeiten und Sie entscheiden nach der Veranstaltung, was Sie für sich umsetzen.


(03/2020) "Kinder suchen das Leben und darum lieben sie Farben (F. Fröbel)" (noch 10 Plätze frei)

Referent/in: Anna-Maria Serauky
Wann: 21.03.2020
Beginn: 09.00 Uhr Ende:: 15.00 Uhr (6h)

Zur Person: Sozialpädagogin, Heilpädagogin, Mediatorin für Familie u. soziale Handlungsfelder, Systemischer Coach, Heilpädagogin, Elternberaterin, Fachberaterin für Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Zum Inhalt:
"Jetzt wird`s bunt!"
Möchten auch Sie den Kindern die Fähigkeit des Wahrnehmens und Gestaltens der eigenen Umwelt nahebringen und mit ihnen Freude an den eigenen Schöpfungskräften empfinden? Kinder haben das Bedürfnis die Welt mit allen Sinnen zu erforschen, Neues zu entdecken, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen zu erfahren. Das Seminar bietet Ihnen über Materialien, Techniken, Themen, Experimente, Spiele, Verse und Lieder "bunte" Anregungen für das kreative Gestalten mit Kindern unter drei Jahren.



 

 

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